Meditative Wahrnehmung der Krippenfiguren durch Handgesten im Verhältnis zum Jesuskind
Meditative Wahrnehmung der Krippenfiguren durch Handgesten im Verhältnis zum Jesuskind – von Wolfgang Schneider

Meditationszyklus mit neun Übungen: Die Weihnachtsgeschichte in der Dämmerung des Weltgeschehens
Krippendarstellungen berühren uns innerlich durch ihre erlebbare Darstellung der Weihnachtsgeschichte. Sie vereinen die beiden unterschiedlichen Evangelien-Berichte: Aus dem Lukasevangelium stammen die zentralen Elemente wie die Krippe selbst, die Hirten auf dem Feld und die Engel, die die Frohe Botschaft verkünden. Aus dem Matthäusevangelium kommen die Sterndeuter, die als die Heiligen Drei Könige für die Anbetung Christi als Retter der Welt stehen.
Längst sind die verschiedenen Figuren zu sinnlich erlebbaren Ikonen geworden. Jede von ihnen beschreibt eine andere Beziehung zum Christuskind: die Hirten das einfache, hingegebene Menschsein; die Engel die Überbringer der göttlichen Botschaft; die drei Könige den kosmischen und weltweiten Bezug der Geburt Jesu; und Maria in ihrer mütterlichen Liebeskraft.
In einem Meditationszyklus von neun verschiedenen Übungen wollen wir die unterschiedlichen Bezüge der Figuren der Weihnachtsgeschichte zum Christuskind meditativ erfahren.
