Remstalfaun und Naturaufstellungen: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Aderhold Hans-Joachim Remstalfaun1 Weide.jpg|zentriert|mini|450x450px|Remstalfaun Weide]] | [[Datei:Aderhold Hans-Joachim Remstalfaun1 Weide.jpg|zentriert|mini|450x450px|Remstalfaun Weide]]Im Januar 2015 wurde eine Naturaufstellung mit weiteren Aufschlüssen durchgeführt. Das Protokoll ist '''[https://geistesforschung.wiki/images/8/8c/6.4.1-Aufstellung_2015.pdf hier]'''.[[Datei:6.4.1-Aufstellung 2015.pdf|mini|Naturaufstellung 2015|zentriert]] | ||
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Doch im Februar 2018 wurde die Faunweide erneut und diesmal endgültig gefällt, zusammen mit allen Büschen und Bäumen in ihrer Umgebung. Der geplante Nettomarkt sollte sich bis dorthin ausdehnen. Mit Bürgermeister Müller konnte nur noch das weitere Vorgehen besprochen werden. | |||
[[Datei:Aderhold Hans-Joachim Remstalfaun2 Rodung.jpg|zentriert|mini|450x450px|Remstalfaun Rodung]] | |||
Zunächst wurde eine Zwischenübertragung des Remstalfauns zum großen Feuerstein durchgeführt. Die Suche nach dem an der Faunweide eingegrabenen Feuerstein blieb erfolglos. Stattdessen wurde dort ein kleinerer Sandstein entnommen und aufbewahrt. | Zunächst wurde eine Zwischenübertragung des Remstalfauns zum großen Feuerstein durchgeführt. Die Suche nach dem an der Faunweide eingegrabenen Feuerstein blieb erfolglos. Stattdessen wurde dort ein kleinerer Sandstein entnommen und aufbewahrt. | ||
In einer Naturaufstellung im April 2018 wurde die neue Heimat für den Remstalfaun ermittelt. Es zeigte sich, dass es eine schon vorhandene Weide im gerade entstehenden großen Retentionsraum mit der Renaturierung der Rems westlich der Winterbacher Kläranlage ist – welcher Baum, war noch unbekannt. Das Protokoll ist '''[https://geistesforschung.wiki/images/f/f0/6.4.2-Aufstellung_2018.pdf hier]'''. | |||
In einer Naturaufstellung im April 2018 wurde die neue Heimat für den Remstalfaun ermittelt. Es zeigte sich, dass es eine schon vorhandene Weide im gerade entstehenden großen Retentionsraum mit der Renaturierung der Rems westlich der Winterbacher Kläranlage ist – welcher Baum, war noch unbekannt. Das Protokoll ist hier. | [[Datei:6.4.2-Aufstellung 2018.pdf|rand|zentriert|mini|Naturaufstellung 2018]] | ||
Nachdem Ottilie und Wolfgang Körner den möglichen Bereich des gesuchten Baumes eingrenzen konnten, hatte ich die Weide zwischenzeitlich gesucht und gefunden, ließ die Teilnehmenden an einer Geländearbeit am 16.9.2018 aber zunächst ebenfalls ohne Kenntnis davon suchen. Der Austausch erbrachte die stimmige Bestätigung. In dieser Weide lebte ein alt gewordener Faun, der nicht mehr die Kraft hatte, seinen Baum zu halten und zu durchdringen (abgebrochene Äste, Hornissennest). Während ihrer Inkarnation können Faune nacheinander mehrere Bäume bewohnen. Früheres Wissen bleibt ihnen verfügbar. Der Remstalfaun war Träger alten Wissens, wirkte aber jugendlich, weil er noch am Anfang seiner Inkarnation stand, der vorhandene Faun an seinem Ende. | Nachdem Ottilie und Wolfgang Körner den möglichen Bereich des gesuchten Baumes eingrenzen konnten, hatte ich die Weide zwischenzeitlich gesucht und gefunden, ließ die Teilnehmenden an einer Geländearbeit am 16.9.2018 aber zunächst ebenfalls ohne Kenntnis davon suchen. Der Austausch erbrachte die stimmige Bestätigung. In dieser Weide lebte ein alt gewordener Faun, der nicht mehr die Kraft hatte, seinen Baum zu halten und zu durchdringen (abgebrochene Äste, Hornissennest). Während ihrer Inkarnation können Faune nacheinander mehrere Bäume bewohnen. Früheres Wissen bleibt ihnen verfügbar. Der Remstalfaun war Träger alten Wissens, wirkte aber jugendlich, weil er noch am Anfang seiner Inkarnation stand, der vorhandene Faun an seinem Ende. | ||
[[Datei:Aderhold Hans-Joachim Remstalfaun3 Karte.jpg|zentriert|mini|450x450px|Standort der Faunweide des Remstalfauns ab 2018]] | |||
Standort der Faunweide des Remstalfauns ab 2018 | |||
Während der Geländearbeit am 16.9.2018 wurde der Remstalfaun feierlich vom großen Feuerstein an seinen neuen Ort gebracht. Beide Faune verstanden sich, und schon nach wenigen Tagen war der ältere nicht mehr da. | Während der Geländearbeit am 16.9.2018 wurde der Remstalfaun feierlich vom großen Feuerstein an seinen neuen Ort gebracht. Beide Faune verstanden sich, und schon nach wenigen Tagen war der ältere nicht mehr da. | ||
Aktuelle Version vom 14. März 2026, 08:14 Uhr
Zur Geschichte des Fauns, der sehr altes Remstalwissen trägt, seit seiner Entdeckung 2001 bis zur Vernetzung mit dem großen Feuerstein 2007 und den Naturaufstellungen in dieser Zeit siehe hier.
Als Nachfolgebaum für die gefällte große Weide hatte die Gemeinde gleich daneben eine junge Eiche gepflanzt. Nachdem der übertragene Faun die Weide wieder ausgetrieben hatte, stand sie ihr und ihrem kleinen Biotop mit noch weiteren Pflanzen im Weg. Mit Bürgermeister Ulrich wurde die Versetzung der Eiche an einen anderen Standort abgestimmt, und der Bauhof wurde gebeten Faunweide und Biotop zu belassen und künftig zu pflegen. Dabei gab es Anfang 2008 ein Missverständnis, weil Mitarbeiter unter Pflege die Beseitigung des Biotops und die Fällung der Faunweide mittendrin verstanden.
In einer nach der Baumfällung kurzfristig angesetzten weiteren Naturaufstellung zeigte sich der labile Zustand des Remstalfauns, aber auch seine Bereitschaft, die Weide erneut auszutreiben. Dies geschah diesmal in sehr starken, reichen und wohlgestalteten Formen:

Im Januar 2015 wurde eine Naturaufstellung mit weiteren Aufschlüssen durchgeführt. Das Protokoll ist hier.

Doch im Februar 2018 wurde die Faunweide erneut und diesmal endgültig gefällt, zusammen mit allen Büschen und Bäumen in ihrer Umgebung. Der geplante Nettomarkt sollte sich bis dorthin ausdehnen. Mit Bürgermeister Müller konnte nur noch das weitere Vorgehen besprochen werden.

Zunächst wurde eine Zwischenübertragung des Remstalfauns zum großen Feuerstein durchgeführt. Die Suche nach dem an der Faunweide eingegrabenen Feuerstein blieb erfolglos. Stattdessen wurde dort ein kleinerer Sandstein entnommen und aufbewahrt.
In einer Naturaufstellung im April 2018 wurde die neue Heimat für den Remstalfaun ermittelt. Es zeigte sich, dass es eine schon vorhandene Weide im gerade entstehenden großen Retentionsraum mit der Renaturierung der Rems westlich der Winterbacher Kläranlage ist – welcher Baum, war noch unbekannt. Das Protokoll ist hier.

Nachdem Ottilie und Wolfgang Körner den möglichen Bereich des gesuchten Baumes eingrenzen konnten, hatte ich die Weide zwischenzeitlich gesucht und gefunden, ließ die Teilnehmenden an einer Geländearbeit am 16.9.2018 aber zunächst ebenfalls ohne Kenntnis davon suchen. Der Austausch erbrachte die stimmige Bestätigung. In dieser Weide lebte ein alt gewordener Faun, der nicht mehr die Kraft hatte, seinen Baum zu halten und zu durchdringen (abgebrochene Äste, Hornissennest). Während ihrer Inkarnation können Faune nacheinander mehrere Bäume bewohnen. Früheres Wissen bleibt ihnen verfügbar. Der Remstalfaun war Träger alten Wissens, wirkte aber jugendlich, weil er noch am Anfang seiner Inkarnation stand, der vorhandene Faun an seinem Ende.

Während der Geländearbeit am 16.9.2018 wurde der Remstalfaun feierlich vom großen Feuerstein an seinen neuen Ort gebracht. Beide Faune verstanden sich, und schon nach wenigen Tagen war der ältere nicht mehr da.
Von den ursprünglich 18 Feuersteinen war noch ein einziger, etwas größerer übrig. Er und der kleine Sandstein vom vorherigen Standort der Faunweide wurden am neuen Ort vergraben und damit die Vernetzung mit dem großen Feuerstein und mit dem gesamten Netzwerk hergestellt.
Trotzdem bleibt es natürlich offen, ob es dem Remstalfaun gelingt, die schon sehr geschädigte Weide wieder zu durchdringen und zu erkraften, oder ob sie für ihn eine weitere Zwischenstation bleiben wird.
