Gebetsritual zur Totenhilfe
Gebetsritual zur Totenhilfe (von Thomas Mayer)
Stand 30.3.2026, thomas.mayer@geistesforschung.org
Das hier beschriebene Gebetsritual kann von allen Menschen durchgeführt werden, die guten Willens sind. Es ist nicht notwendig, eine Sicherheit in der Wahrnehmung des Zustandes eines Verstorbenen zu haben. Das Ritual kann von beliebig vielen Menschen vollzogen werden. Es wurde von Thomas Mayer und Frank Burdich entwickelt und mehrfach in Gruppen getestet.
Mein Eindruck ist, dass etwa die Hälfte der Verstorbenen nach dem Tode keinen normalen nachtodlichen Weg gehen können, sondern in erdennahen Sphären stecken bleiben. Mehr dazu hier.
Diese Toten benötigen ein externes Eingreifen von inkarnierten Menschen. Da sie sich nicht entsprechend auf das nachtodliche Leben vorbereitet und sich selbst durch einen freien Willensentschluss in ihre missliche Lage gebracht haben, können die Engel und die lichten Verstorbenen, die für Totenhilfe bereitstehen, wenig machen. Freie Entscheidungen werden von der geistigen Welt, die mit Christus in Verbindung steht, immer geachtet. Deshalb braucht es Impulse von inkarnierten Menschen, die aus ihrem freien Willen arbeiten. Hier besteht ein sehr großer Bedarf an Hilfe. Aber nur sehr wenige Menschen sind in der übersinnlichen Wahrnehmung so geübt, dass sie die Verfassung eines Toten wahrnehmen und im Falle einer Blockade auch deren Ursache diagnostizieren und entsprechend eingreifen können. Es stellt sich die Frage, was man dann tun kann. Eine Antwort ist das hier beschriebene Gebetsritual, das auch ohne Ausbildung in übersinnlicher Wahrnehmung effektiv wirkt.
Bevor man beginnt, ist es sinnvoll, sich innerlich zu verankern. Man kann damit beginnen, das Bewusstsein auf das Herzzentrum zu richten und die Wärme im Herzen zu spüren. Indem man Christus einlädt, kann man diese Wärme verstärken und sie dann im ganzen Körper und in der Aura ausbreiten und ausstrahlen.
Schritte des Ritual
Das Ritual besteht aus diesen Schritten:
Vorstellung des Toten:
Der Tote, der vermutlich Hilfe benötigt, wird kurz den Teilnehmern des Rituals vorgestellt. Die Gruppe verweilt einige Minuten in Stille bei dem Toten. Damit wird der geistige Raum geschaffen und alle kommen mehr zur Ruhe. Wenn es Eindrücke von dem Toten gibt, können diese ausgesprochen werden.
Fürbitten:
Die das Ritual leitende Person oder eine dafür bestimmte Person spricht die Fürbitten so genau wie möglich aus. Beispiele für verschiedene Situationen sind unten. Hier ist es wichtig, dass man versteht, dass die geistige Welt häufig nur reagieren kann, wenn sie gezielt angesprochen und damit die entsprechenden geistigen Räume geöffnet werden. Auf eine allgemeine verschwommene Bitte passiert weniger.
Gebete:
Es geht jetzt darum, so viel geistig Licht für den Verstorbenen zu erzeugen wie möglich. Dazu werden abwechselnd zwei Gebete von den Teilnehmern des Rituals einzeln laut gebetet. Es müssen nicht alle beten, es kann auch nur ein Teil der Gruppe sprechen. Entweder klärt man vorher ab, wer welches Gebet sprechen will, oder man gibt einfach ein Blatt mit beiden Gebeten im Kreis herum mit der Vorgabe, dass die abwechselnd gesprochen werden und wer nicht sprechen will, gebe das Blatt einfach weiter.
Zur Auswahl der Gebete: Für alle Selbstmörder hat sich der Selbstmörder-Spruch von Rudolf Steiner sowie die 9. Seligpreisung bewährt. Für alle anderen Toten passt der Spruch „Wir schauen auf Dich …“ sowie die 9. Seligpreisung.
Vaterunser:
Abschließend beten alle Teilnehmer laut und gemeinsam das Vaterunser für den Toten.
Erfahrungsaustausch:
Nach dem Abschluss des Rituals sollte es eine Aussprache über die Erlebnisse beim Ritual geben. Soweit es möglich ist, kann wahrgenommen werden, ob der Tote sich verändert hat.
Beispiele für Fürbitten
Die folgenden Fürbitten sind Beispiele für typische Fälle von Blockaden von Toten. Diese Fürbitten können je nach aktueller Situation ergänzt und gemischt werden. Wenn bei einem Toten ein vermutetes Problem tatsächlich nicht besteht, so ist das kein Problem trotzdem eine Fürbitte zu sprechen, dann geschieht einfach nichts.
Orientierungslosigkeit und Angst vor dem Kamaloka
Sehr häufig haben Tote Schwierigkeiten, sich im nachtodlichen Leben zu orientieren und sie haben Angst, sich in die Lebensverarbeitung im Kamaloka einzulassen.
In diesen Fällen kann man den Toten direkt ansprechen, um ihm im nachtodlichen Lebens zu helfen.
„Lieber (Vorname Name), du bist tot.
Du hast deinen materiellen Leib verlassen. Dein materieller Leib ist verwest, du kannst nicht mehr in diesen zurück.
Dich gibt es aber immer noch. Du bist jetzt nicht auf deinen materiellen Leib angewiesen.
Genieße diesen herrlichen Moment des Sieges des Geistes über die Materie.
Dein Erdenleben ist vorbei. Du kannst nun auf dieses zurückblicken. Suche das Panorama deines Lebens. Alles, was Du erlebt hast, ist nun gleichzeitig vorhanden.
Vieles, was Dir in deinem Erdenleben besonders Spaß gemacht hat, kannst Du jetzt nicht mehr tun. Du wirst dich entwöhnen müssen. Aber Du wirst belohnt durch viel herrlichere Erlebnisse in der geistigen Welt.
Nach deiner Himmelsgeburt wirst Du Dich zunächst Deinem vergangenen Erdenleben zuwenden müssen. Im Kamaloka geht es darum, die Gefühle zu erleben und zu verdauen, die Du verdrängt hattest. Und Du wirst erleben, was Du in anderen Menschen bewirkt hast. Das ist nicht leicht zu ertragen. Deshalb hilft Dir Dein Engel dabei. Mit ihm geht es.
Im Laufe des Kamalokas wirst Du Deinen Engel immer deutlicher erleben. Dieser führt Dich durch Dir die höheren Engelshierarchien.
Viele andere Verstorbene warten auf Dich. Mitglieder deiner Familie, Freunde und lichtvolle Tote, die helfen, Neuankömmlinge zu empfangen, zu ermutigen und zu leiten.
Blicke Dich mit unserer Kraft um und leuchte in die Dunkelheit. Dann wirst Du die Engel und die anderen Verstorbenen sehen und mit ihnen in Gemeinschaft leben.
Bitte zeige Deine Wunden! Bitte teile diese mit uns. Nach Akzeptanz und Annahme kann die Heilung beginnen.
Wir bitten jetzt Michael und Christus, Dir in Deinem nachtodlichen Weg zu helfen.
Lieber Michael, bitte löse bei (Vorname Name) in allen Wesensgliedern die Besetzungen durch soratische Geister und sonstige Widersachergeister. Bitte bringe diese Geister in eine Verwandlung, so dass sie wieder an die normale Weltentwicklung anschließen können, oder löse sie auf.
Lieber Christus im Ätherischen, bitte durchspüle und reinige (Vorname Name) mit Deiner göttlichen Liebe.“
Besetzungen durch Covid-Impfungen, sonstige Impfungen, Chemotherapie, Drogen oder umfangreiche Medikamenteneinnahme
Wenn der Verstorbene sich mit Covid-Impfungen, anderen Impfungen, Chemotherapien, Drogen und umfangreichen Medikamenten ausgesetzt hat, kann es sein, dass die Widersachergeister, die mit diesen Substanzen verbunden sind, den Ätherleib und Phantomleib (auch Formenleib genannt, die geistige Seite des materiellen Leibes) und auch die Seele besetzen. Damit kann das gesamte nachtodliche Leben blockiert oder zumindest behindert sein.
Deshalb bitten wir den Christus im Ätherischen (= Auferstandener Christus von Golgatha und Auferstandener in der Ätherwelt), die Substanz-Bezüge zu entfernen.
„Lieber Christus im Ätherischen, bitte entferne bei (Vorname Name) den Bezug zu den Wesen der Covid-Impfungen, zu den Wesen sonstiger Impfungen, zu den Wesen von Drogen, zu die Wesen von Chemotherapien und entferne alle anderen Substanz- und Medikamentenbezüge.“
Die Besetzungen finden nicht nur durch Geistwesen, sondern auch auf astraler und ätherischer Ebene durch entsprechende Elementarwesen statt.
„Lieber Christus im Ätherischen, bitte löse bei (Vorname Name) die Elementarwesen der Covid-Impfungen, der sonstigen Impfungen, die Elementarwesen von Drogen, Chemotherapien und allen anderen Medikamenten auf.“
Es kann sein, dass der Engel des Toten auch eine Blockade erhalten hat und deshalb davon befreit werden muss:
„Lieber Christus im Ätherischen, bitte befreie den Engel von (Vorname Name) von möglichen Bindungen, die ihn an seiner Arbeit hindern.“
Oftmals gibt es weitere Besetzungen des Toten durch Widersachergeister unterschiedlicher Herkunft. Deshalb richten wir eine weitere Bitte an Erzengel Michael.
„Lieber Michael, bitte löse bei (Vorname Name) in allen Wesensgliedern die Besetzungen durch soratische Geister und sonstige Widersachergeister. Bitte bringe diese Geister in eine Verwandlung, so dass sie wieder an die normale Weltentwicklung anschließen können, oder löse sie auf.“
Durch die Besetzungen bleiben viele Wunden, die geheilt werden müssen. Deshalb bitten wir Raphael, den Erzengel der Heilung:
„Lieber Raphael, bitte durchdringe die Wesensglieder von (Vorname Name) und erfülle diese mit deiner heilenden Kraft. Bitte schaffe einen Heilraum um (Vorname Name), so dass sich seine Wesensglieder regenerieren und wieder an die göttliche Lebenskraft angeschlossen werden.“
Assistierter Suizid
Wenn man weiß, dass der Tote mit assistiertem Suizid und damit mit einer Überdosis von Natrium-Pentobarbital gestorben ist, kann man folgende Fürbitten sprechen.
Den Christus im Ätherischen (= Auferstandener Christus von Golgatha und Auferstandener in der Ätherwelt) bitten, den Natrium-Pentobarbital-Bezug (= Suizid-Mittel) zu entfernen.
„Lieber Christus im Ätherischen, bitte entferne von (Vorname Name) den Natrium-Pentobarbital-Bezug und alle anderen Substanz- und Medikamentenbezüge.“
Oft hat der Engel des Toten auch eine Blockade erhalten und muss deshalb davon befreit werden:
„Lieber Christus im Ätherischen, bitte befreie den Engel von (Vorname Name) von möglichen Bindungen, die ihn an seiner Arbeit hindern.“
Durch den assistierten Suizid zersplittert regelmäßig der Ätherleib und der Phantomleib des Toten, was ihn an jeder normalen nachtodlichen Entwicklung hindert. Diese können wieder zusammengesetzt werden von Maria als Himmelskönigin bzw. Isis-Sophia oder von der Ersten Engelshierarchie.
„Liebe Maria, liebe Isis-Sophia, bitte setze den Äther- und Phantomleib und alle anderen übersinnlichen Leiber von (Vorname Name) wieder so zusammen, dass in ihnen die ordnungsgemäßen Prozesse ablaufen können und der Verstorbene ansprechbar wird.“
Oftmals gibt es weitere Besetzungen des Toten durch Widersachergeister unterschiedlicher Herkunft. Deshalb richten wir eine weitere Bitte an Erzengel Michael.
„Lieber Michael, bitte löse bei (Vorname Name) in allen Wesensgliedern die Besetzungen durch soratische Geister und sonstige Widersachergeister. Bitte bringe diese Geister in eine Verwandlung, so dass sie wieder an die normale Weltentwicklung anschließen können, oder löse sie auf.“
Durch die Zersplitterung durch den assistierten Suizid bleiben viele Wunden, die geheilt werden müssen. Deshalb bitten wir Raphael, den Erzengel der Heilung:
„Lieber Raphael, bitte durchdringe die Wesensglieder von (Vorname Name) und erfülle diese mit deiner heilenden Kraft. Bitte umgebe (Vorname Name) mit einem Heilraum, so dass sich seine Wesensglieder regenerieren und wieder an die göttliche Lebenskraft angeschlossen werden.“
Gebete
Zur Auswahl der Gebete: Für alle Selbstmörder hat sich der Selbstmörder-Spruch von Rudolf Steiner sowie die 9. Seligpreisung bewährt. Für alle anderen Toten passt der Spruch „Wir schauen auf Dich …“ sowie die 9. Seligpreisung.
Selbstmörderspruch von Rudolf Steiner
Seele im Seelenlande,suche des Christus Gnade,
die dir Hilfe bringet,
die Hilfe aus Geisterlanden,
die auch jenen Geistern Friede verleiht,
die im friedelosen Erdenleben
verzweifeln wollen.
Ich schaue auf Dich in der geistigen Welt ...
Ich schaue auf Dich in der geistigen WeltIn der Du bist
Meine Liebe lindre Deine Wärme
Meine Liebe lindre Deine Kälte
Sie dringe zu Dir und helfe Dir
Zu finden den Weg
Durch des Geistes Dunkel
In des Geistes Licht.
9. Seligpreisung in der Übersetzung von Emil Bock:
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und Worte des Hasses und Truges gegen euch schleudert, weil mein Ich in euch lebt. Freut euch und frohlocket; in den Himmeln ist euch der volle Schicksalsausgleich zubereitet. Hat man nicht vor euch die Propheten ebenso geschmäht und verfolgt?
Anmerkung: Die neunte Seligpreisung hilft bei schweren Besetzungen und schwarzer Magie und reinigt die geistigen Leiber des Toten. Wenn in dem Text von Verfolgung gesprochen wurde, so geht es nicht um eine äußere Verfolgung, sondern um eine geistige Verfolgung und Besetzung, wie es zum Beispiel durch den assistierten Suizid geschieht. Nach unserer Erfahrung ist die Übersetzung von Emil Bock stärker als die gewöhnliche Übersetzung von Matthäus 5: „Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel. So wurden nämlich schon vor euch die Propheten verfolgt.“
