Geländearbeit
Geländearbeit - von Hans-Joachim Aderhold
In der Geländearbeit wird zwischen der Eingangsmeditation und dem Abschluss eine Gemeinschaft auf Zeit gebildet – auch mit Engeln und Naturwesen, soweit sie mitwirken möchten. Das Zusammenwirken kann eine Potenzierung der Kräfte bewirken über die der einzelnen Anwesenden hinaus. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden sind gleichberechtigt und können einen vollwertigen Beitrag leisten. Denn jeder Mensch hat feinsinnliche Anlagen, die er auch schon ohne besondere Schulung gebrauchen kann. Wer zum Beispiel längere Zeit von hinten angeblickt wird, merkt das manchmal und dreht sich dann um, obwohl auf dem Rücken ja keine Augen sind. Gerade die Vielfalt der persönlichen Gegebenheiten bereichert die gemeinsame Arbeit und begünstigt Lernprozesse. Meist wechseln sich individuelle Wahrnehmungsphasen und der Austausch darüber ab. Die Mitteilung des Wahrgenommenen fördert sprachliches Schöpfertum.
Arbeitsweise
Die Arbeitsweise ist körperorientiert. Das bedeutet, dass im Gelände in der Regel keine Hilfsmittel wie Rute oder Pendel verwenden werden, sondern die eigene Wahrnehmungsfähigkeit ausgebildet wird.
Bei vorgefundenen Belastungen an einem Ort werden Heilungsimpulse gesetzt, indem die Teilnehmenden körperlich mit diesen Belastungen in Resonanz gehen. Beim Heilungsvorgang – z.B. durch Tönen, Meditation, Bewegung, Tanz – wird angestrebt die entstandene Unbehaglichkeit oder den Schmerz im Körper zu überwinden. Das bewirkt auch am Ort einen Heilungsimpuls, der von den dortigen Wesen aufgegriffen werden kann. Belastungen in der Landschaft sind immer durch Menschen entstanden. Nur Menschen können sie auflösen helfen oder auf ihre Überwindung hinwirken.
Jede Geländearbeit ist eine gemeinsame Unternehmung, unabhängig davon, wer dabei einzelne Aufgaben übernimmt. Alle Teilnehmenden tragen allein für sich selbst die Verantwortung. Sie sollten auf eine gute physische und seelische Stabilität achten.
