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===== Nr. 34/35-2010 Wie leben wir im Jahr 2030? =====
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===== Nr. 36-2011 Stuttgart 21 und die Geomantie - Zwischen Materialismus und Heimat =====
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Version vom 14. März 2026, 07:10 Uhr

Hans-Joachim Aderhold

Hans-Joachim Aderhold

Hans-Joachim Aderhold, geboren 1945, Architekt, Stadtplaner und Denkmalpfleger, Bürgerrechtler und Friedensaktivist, Geomant, Vortragsredner und Autor. Verheiratet, vier Kinder, lebte von 1972 bis 2023 in Winterbach bei Stuttgart, seitdem in Tübingen.

Biografisches

Noch vor meiner Geburt war mein Vater in den letzten Kriegstagen gefallen. Bis Mitte der 70er Jahre fühlte ich mich ihm sehr nahe. Als kleines Kind war ich einige Male überrascht Elementarwesen wahrzunehmen.

Erinnerungen daran, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ brachte ich mit auf die Erde, die ich dringend aufschreiben wollte. Solange ich noch nicht schreiben konnte, beschäftigte ich mich über einen Schulatlas mit der Erde und lernte diese später bis in Einzelheiten auswendig zeichnen. Das Aufschreiben verschob ich aus Zeitgründen immer weiter bis nach dem Abitur, wo ich mich vor meinem Architekturstudium zwei Semester in Philosophie einschreiben und diese Zeit dafür endlich nutzen wollte. Aus finanziellen Gründen ging das nicht, und mein mitgebrachtes Wissen – soweit bis dahin noch vorhanden – war schon kurz darauf fast vollständig verblasst. Regelmäßige Radtouren in Deutschland und mehreren Ländern sowie intensive Familien- und Heimatforschung im und über den Westerwald gehörten zu meinen nebenschulischen Tätigkeiten – neben künstlerischem Tun (u.a. 600 Gedichte, mehr als 400 Bilder und Zeichnungen).

Schwerpunkte meiner geistigen Arbeit sind seit 1998 die Geomantie und seit meinem 21. Lebensjahr die bewusste Zusammenarbeit mit meinem geistigen Umkreis – zeitgleich mit meiner Begegnung mit der Anthroposophie (zuerst Waldorfpädagogik, Philosophie der Freiheit, Nebenübungen, Dreigliederung). Dieses Zusammenwirken gestaltete sich vor allem bei Bürgerinitiativen-, Politik-, Verbands- und Meditationsarbeit zu einer immer intensiveren Schulung. Inhaltlich gehörten dazu beispielsweise die Beendigung von überzogenen Verkehrsprojekten wie der Innerortsumgehung Altenkirchen, dem Autobahnring um Stuttgart, Flächensanierungen gewachsener Ortslagen, Aufgabe von Hochhausprojekten oder der Abbau einer Stromtrasse über Siedlungsbereichen und ihre Teilverkabelung, meine Verbandstätigkeit (BUND, Aktionsgemeinschaft Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg u.a.), Friedensinitiativen (Mutlangen, Menschenkette Stuttgart-Ulm, fast 20 Jahre wöchentlicher Schweigekreis am Winterbacher Rathaus), Mitgründung der Grünen (seit 1979) mit Kandidaturen für Landtag und Bundestag (1980, mit Dreigliederungsschwerpunkt), Gründung des Ortsverbandes Winterbach (1983) mit anschließender knapp zehnjähriger Gemeinderatstätigkeit und der Herausgabe des an alle Haushalte verteilten Winterbacher Grünen Blättles (1989-2001) und seit 1981 wöchentliche Feierstunden mit Meditationen für die Erde – unter Teilnahme auch von Verstorbenen sowie Elementar- und Engelwesen. Bei Beendigung dieser Feierstunden konnte ich über mein Kronenchakra deren geistige Wirkung schauen.

Während mir die geistige Welt dadurch immer vertrauter wurde, lernte ich erst durch die Geomantie die feinstofflichen Zusammenhänge auch von Natur und Landschaft verstehen. Nachdem mich mein geistiger Umkreis am 6. Januar 1998 gebeten hatte, mich der Arbeit von Marko Pogačnik anzuschließen, übernahm ich bereits im Oktober desselben Jahres zusammen mit drei Kolleginnen die Leitung der Geomantiegruppe Stuttgart sowie 1999 im Anschluss an ein Seminar mit Ana Pogačnik die Leitung der Geomantiegruppe Engelberg. Von 2003-19 gehörte ich einer ihrer Ausbildungsgruppen und zuletzt ihrer Forschungsgruppe an. Durch die regelmäßigen Geländearbeiten der Geomantiegruppen Stuttgart und Engelberg, die vielen Seminare und Reisen mit Ana Pogačnik sowie weitere Seminare vor allem mit Marko Pogačnik, Wolfgang Körner und Wolfgang Schneider und durch eigene Seminare in den ersten Jahren meiner geomantischen Betätigung durfte ich weit mehr als 1000 Plätze feinsinnlich kennenlernen.

Kennzeichen für das übersinnliche Wahrnehmen von Orten ist die Fähigkeit zur vollständigen Leere (nichts denken, nichts fühlen, nichts wollen) bei gleichzeitig höchster Konzentration. Dann „sehe“ ich mit geschlossenen Augen durch ein Lauschen vom dritten Ohr (innen am Hinterkopf unter dem Schädelansatz) auf der jeweils fokussierten Ebene energetische Bewegungen, die zu deuten ich gelernt habe. Weitere Methoden beruhen meist auf dem Resonanzprinzip. Das bedeutet auch, dass wir an „belasteten“ Orten (die Belastung geht immer auf Menschen zurück) in oder an unserem Körper in Resonanz dazu gehen, und auf diese Körperteile mit Heilungsimpulsen wie Tönen, Meditation, Bewegung, Tanz einwirken, sie verwandeln und den Ort und seine Wesen dadurch anregen die Blockade zu lösen.

2005 wurde ich gebeten im Forum 3 in Stuttgart über 7 Jahre Geomantiearbeit in Stuttgart vorzutragen. Mein geistiger Umkreis riet mir zuzusagen und versprach seine Mitarbeit. Drei Wochen vor dem Vortrag hielt ich mein Zeitfenster dafür offen, aber es geschah zunächst nichts. Erst Freitagnacht vor dem festgelegten Datum wurde mir dann gleich der ganze fertige Vortrag präsentiert mit der Maßgabe, diesen noch öfters zu halten und stets mit einer gemeinsamen Meditation zur Körperwahrnehmung einzuleiten. Ich musste am Wochenende nur noch die erforderlichen Pläne zeichnen. Bei diesem Vortrag ging es nicht nur um Stuttgart, sondern um den größeren südwestdeutschen/schweizer Raum und die Zusammenhänge von Rhein und Donau. Diesen Vortrag hielt ich dann tatsächlich – oft in anthroposophischen Zusammenhängen – im mitteleuropäischen Raum (Deutschland, Niederlande, Schweiz, Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn) bis 2013 mehr als 80 mal, wobei ich nie den Eindruck hatte, dass es jemals derselbe Vortrag war.

An den seit 2006 von Thomas Mayer initiierten Geistesforschertreffen zuletzt in Dornach nahm ich regelmäßig teil. Dieser Austausch von Erfahrungen und Forschungsergebnissen und das gemeinsame geistige Erüben erlebe ich als sehr bereichernd. Auch bei dieser Arbeit wirkt mein geistiger Umkreis immer wieder mit, indem er spontan Zusammenhänge eröffnet oder Annahmen korrigiert. Manche meiner Beiträge gehen auf solche Anstöße zurück.

Besondere Erlebnisse in meinem Leben waren 1980 ein von Rudolf Steiner initiierter Wachtraum zur Vorbereitung der Erdwandlung (veröffentlich im Buch Erlebnis Erdwandlung), 1981 eine dreimonatige Schulungszeit durch Rudolf Steiner, 1983 eine sehr starke Christus-Tröster-Begegnung und in Fortsetzung dazu 1993 eine gewaltige „summarische“ Höllenfahrt, die sich mir erst 2016 in einem Seminar mit Wolfgang Schneider differenzierte, bei dem wir in Stuttgart über lokale Zugänge die einzelnen Erdschichten übersinnlich aufsuchten.

Die bedeutendsten Erfahrungen aus der geomantischen Arbeit sind neben Plätzen mit der Energie der neuen Erde die vielfachen Christusbegegnungen in der Landschaft (Christusplätze), am stärksten erlebt in der Nähe des Konzentrationslagers Buchenwald, das Wahrnehmen eines Trösterplatzes gleich neben dem Krematorium im KZ Dachau und die Erfahrung einer künftigen Heilig-Geist-Kraft, wie sie geahnt werden kann am Walberla bei Forchheim.

Ein ganz besonderes persönliches Erlebnis wurde mir die Begegnung mit dem überregionalen Atmungszentrum bei Winterbach, umgeben u.a. von einem Tierkreis mit ca. 12 km Durchmesser, das zugleich die vertikale Achse der spindelförmigen Licht-Doppelpyramide Aachen-Nürnberg-Großglockner-Zürich bildet – nach Marko Pogačnik ein Herzorgan der neuen Erde, wie er es in seinem Buch Wandlungstanz der Erde anspricht. Es liegt genau an der Stelle, wo die schräge Brücke der Neckar-Alb-Autobahn über das Remstal begonnen hätte, die wir 1979 als Autobahnring um Stuttgart verhindern konnten.

November 2025, Hans-Joachim Aderhold

Weitere Angaben

Geboren Mitte August 1945 in Altenkirchen/Westerwald auf einem Sägewerk an der Wied. Die ersten 7 Jahre und die meisten Ferien verbrachte ich dort naturverbunden vom großelterlichen Haus aus. 1952 heiratete meine Mutter ihren Jugendfreund, dessen Frau verstorben war. So wurde sein ein Jahr jüngerer Sohn mein Bruder. Wir kannten uns schon vom Kinderwagen an.

1952 Einschulung in Bonn, weitere Schulzeit seit 1955 bis zum Abitur in Frankfurt/Main.

Nach einem 6-monatigen Baustellenpraktikum dreiwöchiger Aufenthalt im Oktober 1965 im Oberengadin, wo sich auf einer einsamen Berghütte mein weiteres Lebenspanorama entfaltete.

1965-73 Studium der Architektur, Psychologie, Pädagogik, Sozialpädagogik, Medizin und Agrarökonomie an den Universitäten Stuttgart, Tübingen und Hohenheim. 1971 Diplom in Architektur, 1972 Vordiplom in Sozialpädagogik.

1972-73 freiberufliche Tätigkeit als Architekt mit Schwerpunkt im organischen Bauen, bis 1986 mit Genehmigung des Innenministeriums nebenberuflich fortgesetzt.

1974-76 freiberufliche Tätigkeit als Verkehrs- und Stadtplaner.

1974-76 Referendariat in der Fachrichtung Städtebau, Regional- und Landesplanung mit Abschluss als Regierungsbaumeister.

1976-2005 in der Inventarisation wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg. Meine Aufgabe bestand in der Begründung der Denkmaleigenschaft von Objekten und ihrer flächendeckenden Erfassung. Dadurch konnte ich jahrzehntelang die physische Seite der Welt schulen, die mir im Unterschied zur geistigen weniger vertraut war.

*

Seit 1998 Geomantieausbildung bei Marko Pogačnik/Hagia Chora und Ana Pogačnik.

1998-2020 Geomantiegruppe Stuttgart.

1999-2020 Geomantiegruppe Engelberg.

1999-2020 Organisation von mehr als 200 öffentlichen Veranstaltungen mit Büchertisch meist im Bürgerhaus Kelter in Winterbach.

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Seit 1970 bin ich verheiratet mit der Kunsterzieherin und bildenden Künstlerin Giselheid Aderhold. Wir haben gemeinsam vier erwachsene Kinder und acht Enkelkinder. 1972-2023 lebten wir in Winterbach bei Stuttgart, seitdem in Tübingen.

Lebensmotto Hans-Joachim Aderhold

Mein Lebensmotto

Arbeite und verhalte dich so, dass Ganzheit entsteht.

Mein Kosmogramm dazu ist rechts.

Texte zur Geomantiegruppe Engelberg

Geschichte der Gruppe mit Bericht von der Verbindungsmeditation am 10.8.1999
Besonderheiten der Landschaft im Remstal mit Bericht vom Seminar mit Marko Pogačnik 2019
Geländearbeit
Was ist Geomantie?

Bücher

Buch: Erlebnis Erdwandlung - Berichte und Texte einer Zeitzeugenschaft

mit Inhaltsverzeichnis, Vorworte, Einleitung und Rezensionen

Buch: Herzfeuer - Geomantische Gedichte  

mit Inhaltsverzeichnis und Rezensionen

Veröffentlichungen in der Hagia Chora - Zeitschrift für Geomantie

Nr. 26-2007 Geomantie in der Agenda-Arbeit - Ein Bericht aus Böblingen
Nr. 29-2008 Kraftstein Feuerstein - Geomantische Erfahrungen (aus der Arbeit der Geomantiegruppe Engelberg 2001-07)
Nr. 32-2009 Großes Atmungszentrum entdeckt - Unerwartete Folge einer feinstofflichen Geländearbeit
Nr. 34/35-2010 Wie leben wir im Jahr 2030?
Nr. 36-2011 Stuttgart 21 und die Geomantie - Zwischen Materialismus und Heimat
Nr. 42-2016 Im Herzen eines europäischen Chakras - geomantische Erfahrungen an den bosnischen Pyramiden

Weitere Texte zur Geomantie

2005 - Erste Pflanzung im Hochwasserrückhalteraum - landschaftsökologischer Beitrag und Forschungsprojekt
2005 - Interview
2007 - Zum Wohle von Erde, Mensch und Landschaft - Geomantiegruppe Engelberg pflanzte einen Baumkreis im Wald
2008-18 - Remstalfaun und Naturaufstellungen

mit Anlagen